Taufe

Seine Existenz konstituieren in Gottes dreifaltiger Gegenwart mit dem Glauben an sein Wort: "Du bist mein geliebtes Kind".

Die Taufe

Das Sakrament der Taufe ist das grundlegende Ereignis im christlichen Leben und gilt als Voraussetzung zu allen weiteren Sakramenten. Es begründet eine unauflösbare Gemeinschaft mit Gott, der sich den Menschen als väterlicher Schöpfer, als menschgewordener Jesus Christus und in wirkmächtiger Liebe zeigt. Die Taufe nimmt den Getauften in die weltweite Gemeinschaft der Kirche auf.

Kernbedeutung der Taufe

  • Göttliche Zusage: In der Taufe kommt die unwiderrufliche bedingungslose Liebe und Treue Gottes zum Ausdruck. Für das gesamte Leben gilt fortan seine zentrale Botschaft: „Du bist mein geliebtes Kind“.
  • Neuanfang: Das Übergießen mit Wasser symbolisiert Reinigung und neu verstandenes Leben. Theologisch bedeutet dies die Befreiung aus einem Unheiltszusammenhang, in den jeder Mensch hineingeboren wird. Ohne Rückbindung an einen göttlichen Schöpfer, würde er in ein Nichts zurückfallen. Als Christ kann er sein Menschsein neu beginnen und verankern.
  • Eingliederung: Der Getaufte wird Teil des „Leibes Christi“. In dieser Gemeinschaft gibt es vor Gott keine trennenden Unterschiede mehr zwischen Herkunft, sozialem Stand oder Geschlecht.

 

Symbolik und Ritus

  • Wasser: Als Symbol für Leben und Reinigung erinnert es an das Leben und Menschensein Jesu Christi, an seine heilenden Worte, an seine Auferstehung und damit an den Übergang zu einem neuen Leben mit Gott.
  • Das weiße Gewand: Es steht dafür, dass der Getaufte „Christus als Gewand angelegt“ hat und nun unmittelbar vor Gott steht.
  • Die Taufformel: Vollzogen wird das Sakrament mit den Worten: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. 

 

Die Taufe ist kein einmaliger Akt der Vergangenheit, sondern ein lebenslanger Prozess des Hineinwachsens in den Glauben, der im Erwachsenenalter durch die Firmung bekräftigt wird.

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