Impulse
Januar 2026 - Die Sonne ist da, wie auch Gott . . .
Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes,
das kommende Jahr 2026 liegt auf dem aktuellen Monatsfoto bildlich vor uns. Es ist ein weites Feld. Selbst, wenn die Aussat erledigt sein wird, werden wir noch nicht wissen, wie die Ernte ausfällt.
Tatsache ist: Die Sonne wird jederzeit hinter dem Horizont scheinen und uns mit ihren hellen Strahlen Mut und Hoffnung machen, auch, wenn der uns durch das Jahr begleitende Weg vielleicht etwas unwirtlich oder holprig sein wird und uns eventuell sogar manch Gewitter und dunkle Wolken begegnen werden. Die Sonne ist da, wie auch Gott mit seiner Treue und Zusage.
Dies wissen und glauben zu können, wünsche ich uns allen auch für das kommende Jahr.
In diesem Sinne Ihnen allen ein gutes neues Jahr 2026! Und bleiben Sie auch weiterhin behütet.
Ihr Michael Graf
Liebe Leserinnen und Leser unseres Weihnachtspfarrbriefes,
das Titelfoto verdeutlicht diesmal zwei wesentliche Eigenschaften unseres Glaubens:
Erstens die Tradition, Weitergabe und Entfaltung des Glaubens im Glaubensleben und zweitens dessen je konkret örtliche Verankerung in der Glaubenspraxis.
Das Foto zeigt das Innere der Geburtskirche zu Bethlehem mit der markierten Stelle der Geburt Jesu. Es ist ein verörtlichtes Wissen, das die ersten Christen über viele Generationen hinweg, vielleicht sogar über einen Zeitraum von zwei bis dreihundert Jahren immer weiter bewahrt und überliefert haben.
Das Christentum als Religion mit historischen Wurzeln benötigt solche örtlichen Vergewisserungen.
So ist es bis heute. Die örtliche Verankerung unseres Glaubens und Glaubenslebens geschieht in unseren Kirchen und Gemeindezentren. Deshalb wollen und sollen wir diese Gebäude auch nach Möglichkeit erhalten.
Aber dieses Glaubensleben existiert nicht nur in diesen steinernen Gebäuden, sondern – und das ist sehr wichtig – auch in uns selbst, wie es Angelus Silesius uns vor langer Zeit schon mitgegeben hat:
„Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, doch nicht in dir, du gingest ewiglich verloren.“
Dass uns diese innere Geburt zu Weihnachten gelingt, das wünsche ich uns und hoffe darauf. In diesem Sinne frohe und gesegnete Weihnachten!
Bleiben Sie behütet!
Ihr Michael Graf