Das Wort „Firmung“ leitet sich vom lateinischen confirmare ab und bedeutet „Bestärkung“ oder „Festigung“.
- Rückenwind durch den Heiligen Geist: Jesus hat den Menschen, die an seine Botschaft glauben, seinen Beistand versprochen; also auch deinen Eltern, deinen Paten, deinen Großeltern und deinen Freundinnen und Freunden. Mit deiner Entscheidung zur Firmung traut Gott dir die Erkenntnis zu, diesem Beistand – dem Heiligen Geist – selbst zu begegnen. Er kann dir Mut, Kraft und Orientierung schenken, besonders wenn dein Leben mal unübersichtlich geworden ist. Aber du wirst ernsthaft nach ihm fragen müssen.
- Geistesgaben: Du kannst damit rechnen, symbolische „Werkzeuge“ wie Weisheit, Verstand, Rat und Stärke zu empfangen, die dir helfen, gute Entscheidungen zu treffen und für deine Werte einzustehen.
Was passiert da genau?
- Handauflegung: Ein Bischof oder ein beauftragter Priester legt dir die Hände auf. Das ist ein uraltes Zeichen für Schutz und die Übertragung von Kraft.
- Salbung mit Chrisam: Mit einem kostbaren Öl wird dir ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Es ist eine Art „Siegel“, mit dem Gott zu dir sagt: Ich bin da und ich verleihe genau dir meinen heiligen Geist.
- Der Pate/die Patin: Er oder sie legt dir während der Firmung die Hand auf die Schulter. Das bedeutet: „Ich stehe hinter dir, deinem Glauben, deinen Fragen, deinen Unsicherheiten, und ich begleite dich auf deinem Weg“.
Mehr als nur ein Fest
Die Firmung vollendet deine Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft, die mit der Taufe und Erstkommunion begonnen hat. Als gefirmter Christ darfst du nun an der Entwicklung der Gemeinschaft der Glaubenden – der Kirche – voll mitbestimmen; zum Beispiel bei Wahlen zum Pfarrgemeinderat bis hin zum Zentralrat der deutschen Katholiken.